Botox Behandlungen

botox-behandlungen-hannover-frauenarzt-praxis-schmidt-pich.jpg

Die Behandlung mit Botox®

Behandlungsmöglichkeiten mit Botox®

Gezielte Faltenreduzierung – Wirksame Minimierung von starkem Schwitzen – Therapie von Vaginalschmerzen

Botulinumtoxin Typ A (umgangssprachlich “Botox”) ist ein von Bakterien erzeugtes Protein, das seit Ende der 90er Jahre in der ästhetischen Medizin eingesetzt wird, um Falten effektiv zu glätten. Darüber hinaus kann der Wirkstoff zur Behandlung von starkem Schwitzen und gegen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr eingesetzt werden.

Botox® zur Glättung von Falten

Falten gehören zu den natürlichen Begleiterscheinungen beim Altern der Haut. Sie entstehen, wenn das Bindegewebe nachgibt und die Konzentration an Fett abnimmt. Hierdurch wird die Haut mit der Zeit schlaffer und zieht unweigerlich nach unten. Auch die Muskeln tragen zur Faltenbildung bei. Wenn wir lachen, weinen oder sauer sind, werden Gesichtsmuskeln angespannt. So können je nach Ausprägung der Mimik mit der Zeit Falten in verschiedenen Gesichtspartien entstehen.

Zornesfalten und Stirnfalten

Wenn wir zornig sind, werden die zwei Muskeln oberhalb der Augen aktiviert und die Augenbrauen ziehen sich zusammen. Hierdurch entstehen bei vielen Menschen mit den Jahren Zornesfalten, die den Gesichtsausdruck im entspannten Zustand traurig oder müde erscheinen lassen.

Mithilfe einer minimalen Dosierung von Botox® kann sich die Muskulatur rund um die Stirn entspannen. Die Falten werden geglättet und ein positiver und junger Gesichtsausdruck kommt zum Tragen.

Brauenlift

Beim Zukneifen der Augen wird der Ringmuskel aktiviert, der oberflächlich unter der Haut am Auge liegt. Mit der Zeit können aufgrund der Anspannung dieser Muskulatur die Augenbrauen nach unten ziehen. Darüber hinaus kann es zu sogenannten “Krähenfüßen”, den Falten zwischen Augen und Schläfen, kommen.

Mithilfe einer Botox®-Injektion in der Augenpartie werden die Muskeln rund um die Augen entspannt. So ziehen sich die Muskeln in ruhigem Zustand weniger zusammen und die Augenbrauen werden angehoben.

Eine Botox®-Injektion zur Anhebung der Augenbrauen ist nicht kombinierbar mit einer Behandlung der Stirnfalten, da sich der Effekt kompensiert. Umgekehrt können aber bei der Behandlung der Stirn die Augenbrauen mitbehandelt werden, um zu verhindern, dass die Augenbrauen absinken.

Mundfältchen und herabhängende Mundwinkel

Wenn die Falten, die von den Mundwinkeln zum Kinn verlaufen, stark ausgeprägt sind, kann der Gesichtsausdruck oft traurig oder müde wirken.

Mithilfe einer Botox®-Injektion werden die Mundwinkel senkenden Muskeln in ihrer Aktivität gemildert. Hierdurch werden die Mundwinkel hebenden Muskeln auf natürliche Weise aktiviert und es entsteht eine fröhlichere Mimik.

Falten auf dem Nasenrücken

Nasenfalten entstehen, wenn sich beim Lachen die Nase mitbewegt und so die dünne Haut an der Nasenwurzel beansprucht wird. Hierdurch können sich Falten an der Nasenwurzel bilden.

Aufgrund der kleinflächigen Gesichtspartie und der kleinen Muskeln genügt eine sehr gering dosierte Botox®-Injektion, um die Nasenfalten zu glätten und einen jüngeren Gesichtsausdruck zu unterstützen.

Hyaluron als Alternative zu Botulinumtoxin

Je nach Art der Falte und der Lage im Gesicht, bietet sich statt Botox® die Behandlung mit Hyaluronsäure an. Während Botox® eher zur Behandlung von Mimikfalten und im oberen Gesichtsdrittel eingesetzt wird, eignet sich die Injektion von Hyaluronsäure zur Behandlung von statischen Falten und in den unteren Gesichtspartien. Auch eine Kombination beider Wirkstoffe ist möglich.

Botulinumtoxin zur Behandlung von Hyperhidrose (starkem Schwitzen)

Botulinumtoxin kann nicht nur zur Faltenbehandlung eingesetzt werden. Auch starkes Schwitzen kann durch eine Botox®-Therapie der betroffenen Körperpartien, z.B. den Achseln, deutlich reduziert werden. Hierbei wird der Wirkstoff, mit vorhergehender lokaler Betäubung, in Quadratzentimeterabständen in die betroffenen Hautstellen injiziert. Nach ein bis zwei Wochen sind die Effekte der Behandlung spürbar und das Schwitzen lässt deutlich nach.

Botox® zur Behandlung von Dyspareunie (Schmerzen beim Sex)

Dyspareunie, oder auch Vaginismus, bezeichnen Schmerzen oder Krämpfe im Bereich der Vagina. Bei Frauen, die davon betroffen sind, zieht sich die Muskulatur im Bereich des Beckenbodens und der Vagina krampfartig zusammen, wodurch es zu Schmerzen kommen kann. Diese treten dann insbesondere beim Geschlechtsverkehr oder auch beim Einführen eines Tampons oder eines Fingers auf. Die auftretenden Schmerzen haben Folgen für die Sexualität und die Partnerschaft der betroffenen Frauen. Es entwickeln sich Ängste und die Partnerschaft leidet darunter.

Durch eine Botox®-Behandlung werden die Muskeln um die Vagina entspannt, wodurch keine Krämpfe mehr entstehen und ein Geschlechtsverkehr ohne Schmerzen möglich ist.

Fazit

Injektionen mit Botox® und/oder Hyaluron sind eine gute Möglichkeit, um Falten gezielt zu minimieren, ohne dabei in den natürlichen Gesichtsausdruck einzugreifen. Botox® kann darüber hinaus auch zur Behandlung von lokal auftretendem starken Schwitzen eingesetzt werden.

Sie wünschen eine Beratung zum Thema Botox® oder Hyaluronsäure? Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Jetzt anrufen oder Nachricht senden.

Botox® ist eine eingetragene Marke der ALLERGAN, INC., 92612-1599, Irvine,, US

Dr. Schmidt-Pich & Kollegen MVZ GmbH